Press

 

 

BACKCOUNTRY CAMPING - (KARMAROUGE 32)

 

 

WORDS

Chloe (Karat Paris):

“i play the whole ep, good tracks”

Giles Smith:

“Much more interesting than most the minimal records out there at the moment. “Tent in My Mind” This has some warmth and freshness about it. ”

Karotte (Cocoon):

“die a seite find ich nett. kommt gut im club und den leuten gefällts auch.”

(source: www.wordandsound.de)

Sub Culture (GER) 02´2008 

Nach Releases auf Labels wie Tonsport, Trapez und Pokerflat schickt Maik Loewen mit Katalognummer 32 bereits zum zweiten Mal auf Karmarouge einen flotten Bongostyler ins Rennen. Auf der A1 „Tent in my mind“ ein fetter, bewegender Sirenentrack mit ziemlich spannendem Spurenwechsel. Trendbewusst, tribal und housy groovt dieser Track alle Müden aus den Ecken, ohne unnötigen Krach zu verursachen. Bei „Tin/ Can“ auf der B1 fühlt man sich wie auf einer elitären Openair-party im südamerikanischen Dschungel, in dem die Musik noch von Hand gemacht wird und die Musiker grinsend in den Baumkronen sitzen und sich vom Boden von einem riesen Xylophon begleiten lassen. Der 2. Titel „Campfire“ kommt vom Sound etwas verträumter, passt aber nicht nur vom Namen her voll in Loewen´s Konzept. Auf zum camping! (PS) 4 Punkte

 

 

 

EVEN IF YOU SLEEP EP - (POKER FLAT WHITE 03)

 

 

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SINGLE OF THE WEEK (Nov. 26th 2007)

@ www.conzoom.com
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CHARTED BY:

Sebo K. : #1 (September 2007)

Steve Bug: #8 (November 2007)

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WORDS:

De:Bug (GER):

“Ha, erwischt, Poker Flat White wird jetzt zum Minimaloutlet von Poker Flat. Jedenfalls auf der A-Seite dieser EP von Maik Loewen. Unerwartet verkantete Grooves mit etwas schwelend- düsteren Hintergründen und sehr diffizilen bis stolprigen Beatkonstrukten lassen keinen Zweifel daran, dass Loewen diesen Sound im Schlaf kann und wirklich für sich auch etwas herauszieht, dass bis über beide Ohren im Sound steckt. Die Rückseite ist sequentieller und erinnert mich stellenweise an Alex Under, wenn auch die Sequenzen nicht ganz so in der Mitte hängen und die Drumeffekte und Soundeinfälle doch einen betrachtlichen Anteil am Groove haben. bleed ••••• ”

D’julz (Pokerflat/Paris):

“”napping at the switch is the track here , i m really into those scary strings” ”

Dave DK:

“My favourite here is Bright Night, like the arpeggiator theme.. ”

Laurent Garnier (F-Com):

“”nice funky tunes on both sides - will play!” ”

DJ F.E.X.:

“ “all the tracks are quality, really like them all already put “Bright Night” in my radio show this week” ”

jeff bennett (kung fu):“ “Really nice flow in the “Night Shift” will def play, the others are not for me.” ”

martin landsky (pokerflat):

“big stomper….will rock everywhere…..mad strings meet wicked groove… ”

Oxia:

“”All tracks are really good! I play ‘Napping At The Switch’.” ”

St. Sebastian:

“”This is super slick, feels like chocolate coated beats if there is such a thing its this ep love it big time thanks Maik 10/10 ” ”

(source: www.wordandsound.de)

 

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MAIK LOEWEN “MONKS” - (APPEARS ON KARMAROUGE 30 - TRAUMSCHWIEGERSÖHNE)

 

 

 

WORDS

GROOVE (GER)

AUTOR: JG

Wer hat nicht schon immer mal davon geträumt, mal eine ähnlich keimfrei gebürstete Reputation zu haben wie der Vorzeige-Schwiegersohn Günther Jauch? (Anm. d. Red.: Von uns niemand, ehrlich) Nach Konsum der neuesten Compilation von Karmarouge ist das kein Problem mehr. Auf der ersten 12-Inch ist neben leichten Soundscapes (Tension Release) und perkussiven Insekten-Konferenzen (Gavanor) schon der erste Höhepunkt zu finden: Ein afrikanischer Trommeljam mit singendem Synth und einem Spannungsaufbau zum Niederknien, der in zerklüfteten Steeldrums mündet (2 Angels For Oeler). Die zweite 12-Inch eröffnet dann mit einem wunderbar leichten Eröffnungs-Hauch von einem Track. Eine subkutane Bassdrum, Flöten und eine herrlich verspielte Orgel verbünden sich in dem Monks-Track zu einer lächelnden Meditation, die jeden Technohasser in Neid-Tränen ausbrechen lassen wird. Edelpferd-im-Stall Gabriel Ananda und Kollaborateur Paul Brtschitsch machen dann den Sack zu. Lässig zeigen sie, wie man aus wenig viel macht und weben Rituelles aus Xylophon-Hybriden, Geflüster und dem Gefühl aufzuwachen. Wenn die zukünftigen Schwiegermamas und -papas zu diesen Platten nicht im Trockeneisnebel verschwinden, sollte man sich besser eine neue Freundin oder einen neuen Freund suchen.

(www.groove.de)

De:Bug (GER):

Irgendwie stelle ich mir vor, dass so in ein paar Jahrzehnten jedes einzelne volkstümliche Thema mit irgendwelchen elektronsichen Platten neu besungen wurde. Während mich die Artist EPs auf Karmarouge in der letzten Zeit regelmäßig umgehauen haben, sind hier leider auch ein paar eher nebensächliche Tracks drauf, und der Labelsound will sich auch nicht so wirklich klären lassen. Herausragend aber Franklin De Costas “Gavanor”, Maik Loewens “Monks” und Daniel Mehlhart.

Giles Smith:

“Quite like the warm, trippy light footed feel of “Monks”. As expected Ananda and Brtscitsch” contribution is strong and can see getting plays. ”

Josh Wink (Ovum):“lots of music here. (…)I can see myself playing areMax Cavalerra and the Maik Loewen tracks(…) ”

Loco Dice (Ovum/Cadenza):“Playlist: Maik Loewen - Monks”

(source: www.wordandsound.de)

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De:Bug

www.de-bug.de

19.03.2004

Maik Loewen
Ein Jahr Ein Monat
(Trapez / 037)

Was für ein Klassiker dieses “Ein Jahr Ein Monat”. Resolut reduziert in den Beats aber mit einem so swingenden Rave-Piano, dass es auch noch den letzten auf die Tanzfläche lockt und dann mit den flirrend klingelnden Synth-Sequenzen völlig ins Glück treibt. Melodisch, fundamental und perfekt. Die etwas angeknautschtere Rückseite “Apparat” wirkt wie ein Transistorradio auf weitem Feld, der Stück für Stück die Grillen, Spaceships und Feuer anlockt, die das ganze zum Lodern bringen. Sehr schön mal wieder.

26.04.2004

Maik Loewen
Mezcal Ep
(Karmarouge / 006)

Auf den ersten Blick wirkt diese neue Platte auf Karmarouge ein wenig trocken, aber das scheint vor allem daran zu liegen, dass das Sägezahn Monster “Ego” sich sehr viel Zeit lässt, bevor es ansetzt und zu einem dieser Raveschwergewichte wird, die einen mit ihren zerrenden Sounds, die immer höher zu fliegen scheinen, an die besten Tage im Tresorgarten zur Loveparade erinnern. (Ihr wisst schon, als nebenan noch ein kleiner Erdhügel war von dem aus man das alles in Vogelperspektive beobachten konnte). Klarer im Sound dann “Mezcalero” mit seinem Spiel zwischen Beats wie Wassertropfen und schwelend darker Bassline, das sich so zuspitzt, dass man eine alles vereinigende Ravehymne im Track entdeckt, die Elektroclash, Techno, Trance und Minimalismus miteinander vermischt. Als Abschluss dann noch ein deeperer Track mit eher housigem Fundament und sehr vielen wässrigen Soundeffekten, der zeigt, dass Maik Loewen nicht unbedingt alles niederbrettern muss, sondern ebenso subtil runterkommen kann.

30.08.2004

Ananda, Loewen, Eulberg

Gabriel Ananda, Maik Loewen und Dominik Eulberg haben nicht viel gemeinsam, außer einer Sven-Väth-Sozialisation, mit der sie den Kölner Sound da anpacken, wo Kompakt sich längst nicht mehr die Finger verbrennen will. Mit produktiver Unzufriedenheit rocken sie Techno wieder ohne Rock.

Sascha Kösch in De:Bug 84

Der Techno-Feldzug
Ananda, Loewen, Eulberg

Wann immer ich anfangen will, über Köln zu reden, fallen mir zunächst mal ein paar Kalauer ein. Die stecken wir aber weg. Köln ist und bleibt eine der Städte, die mehr Producer hervorbringt als fast alle anderen. Köln und Deutschland, ebenso wie Berlin und Deutschland, sind in vielen Teilen der Welt, in denen man seine Weltsicht durch elektronische Musik definiert, Synonyme. Die Adler “…” von Kompakt hängen auf Plattentaschen-Schultern von Montreal bis Barcelona, Tokyo bis Helsinki. Aber Kompakt ist nicht alles. Auch wenn man fast mehr als ein Jahrzehnt lang eigentlich nahezu jeden neuen Sound aus der Stadt mit den beiden ramponierten Domspitzen entweder direkt aus der Schmiede des Vierergestirns (Burger, Voigt, Voigt und Paape), später von ihren Zöglingen (Meyer, Thomas, Superpitcher), Angestellten (Sub Static, Trapez) oder einfach nur von den Exklusiv-Labels des Vertriebs erwarten konnte, ist der Kölner Sound schon eine ganze Weile nicht mehr mit Kompakt gleichzusetzen. Und während man in der Werderstraße (vielleicht klingt das in den großen Räumen jetzt einfach auch besser) Trance in Großbuchstaben zu schreiben lernt, ist die eigentliche Domäne, um die die Truppe um Voigt so lange gekämpft hat, schon von anderen mit neuen Inhalten gefüllt.

Väth statt Voigt

Die besten Technoplatten der letzten Zeit aus Köln kamen für mich von dem Dreigestirn Gabriel Ananda, Maik Loewen und Dominik Eulberg. Grund genug für mich, sie alle zusammen (im Hallmackenreuther) zu treffen und herauszufinden, was diesen neuen Technosound der Stadt eigentlich ausmacht und warum ausgerechnet die drei, deren Sozialisation eigentlich überhaupt nicht über Kompakt läuft, das kulturelle Hauptthema der Stadt für sich erobern konnten. Gemeinsamkeiten haben sie nicht viele, Gabriel ist fast ausschießlich Produzent und produziert über die Regler am Mischpult, Maik noch Student und wie Dominik passionierter Vogelbeobachter, ein Rechnerkind, und sie alle kommen nicht mal aus dem direkten Umland von Köln, genau genommen wohnen sie sogar nicht mal alle da, denn Dominik ist seit ein paar Jahren erst in Bonn. Alle drei haben auf Trapez oder Traum releast, was einen nicht wundern sollte, denn wenn jemand in der Stadt ein offenes Ohr für neue und aufregende Technoacts hat, dann ist das sicherlich Riley Reinhold, bald sind alle drei auch vereint auf Karmarouge. Und wir sind uns sicher, ihr kleiner geheimer Feldzug geht noch weiter. Der wahre Zusammenhalt der drei ist aber, und da geraten sie auch alle ins Schwärmen, Sven Väth. Sven Väths Clubnacht auf HR3 hat ihre Vorstellung von Techno weitaus mehr geprägt als der Kölner Sound (auch wenn zwei von ihnen Profan-Sammler waren). Sie können nicht nur manche Sprüche von alten Tapes der Sendung auswendig, sondern erinnern sich alle zusammen an zahllose Fahrten im Auto, die ohne Sven gar nicht zu überstehen gewesen wären. Wenn sie davon erzählen, verfallen alle nahezu unbemerkt in eine hessische Mundart. Sven schweißt zusammen. Sven gibt einem eine Vorstellung von Techno, die völlig anders ist als die der Kölner Parameter aus Minimalismus, Pop, House und (neuerdings) Trance-Glückseligkeit. Wer mit so etwas groß geworden ist, für den ist nicht immer alles gut, aber es gibt diese herausragenden Momente. Für den ist Techno keine Beständigkeit oder etwas aus einer langen Tradition von deutscher Ingenieurskunst (auch wenn Sven das gelegentlich in Interviews behauptet), keine Frage der verfeinerten Ästhetik, sondern eine Geschichte der Glücksmomente, der Euphorieschübe. Techno ist da keine Wahl, sondern ein Wille. Etwas, das einen umtreibt. Da kann einem schon mal langweilig mit werden, da kann man unzufrieden sein, ein neuer unbequemer Track wird einen schon wieder rausreißen, der Flow wird einen mitreißen, ohne dass man es sich aussuchen könnte, und der nächste Track muss eben alles wieder von vorne erfinden. Ananda und Eulberg (Maik ist da eine Ausnahme, weil er weniger lang als die anderen beiden produziert) sind deshalb auch eigenwillige Wege gegangen. Eulberg hatte einige Releases auf Zyx, Ananda bei Utils und Shot. Nichts, was man in den sonst so oft lupenreinen Diskografien von Minimalproduzenten finden würde, aber dennoch haben sie ihre Releases mittlerweile auf Ware, Raum, My Best Friend, Festplatten, Tonsport, Plong, Platzhirsch usw. verteilt und stehen alle drei an, um den nächsten großen Sprung zu machen.

Das Album. Gabriel hat sein Album für Karmarouge fast fertig, Dominiks Album für Traum (mit freundlicher Unterstützung des Bundes für Naturschutz oder so, denn jeder Track, wie so oft bei seinen Stücken, ist einem der Tiere Deutschlands gewidmet, wenn sie nicht obendrein gesampled wurden) steht in den Grundzügen. Es vergeht eigentlich kein Monat, in dem die drei nicht eine Handvoll Platten releasen, die einen wieder an Techno - weit jenseits aller Minimalvorschriften - glauben lassen. Während Maik von Release zu Release dabei präziser und klarer wird und seine Livesets auf Karmarouge.de versprechen, dass er sich noch weiter in den treibenden Wahn kickender Sequenzen verstrickt, die Bassdrums bei Eulberg immer tiefer werden und seine Sounds immer schräger, räumt Gabriel Ananda immer mehr mit ravig euphorisierenden Tracks ab, die den Weg frei machen für eine neue Schule Kölner Acts, denen Vielseitigkeit über alles geht, und die dennoch - während z.B. in Berlin immer mehr Rock (wir geben es zu, auch Eulberg hängt sich schon mal bei seinen DJ-Sets eine Gitarre um, aber eher aus einer Alleinunterhalter-Perspektive), Oldschool oder sonstiges die Runde macht - an eine Art von Techno glauben, die weder still steht noch zurückblickt. Während die Orte, an denen Partys in Köln funktionieren, nicht grade zunehmen, brennen die Platten aus der Stadt mal wieder alles weg. Vielleicht gehört eben das sogar zusammen. Die Attitude, nicht alles vor der eigenen Haustür zu finden, schon gar nicht alles unter einem Haus, sondern mit den eigenen Unzufriedenheiten zu arbeiten, sie produktiv zu machen und daran über sich hinauszuwachsen. Eulberg, Loewen und Ananda stehen für genau diese Tradition Kölns, die lange genug vergessen war, aber jetzt endlich in neuer Frische wieder auferstehen kann, es sei denn, die drei finden sich demnächst lieber an den Weihern der Umgebung zur Vogelschau als hinter ihrem Equipment (ach, selbst wenn …). Köln jedenfalls rockt ohne Rock Techno wieder zu seiner Heimat und rückt die Nation wieder gerade.

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